Wir sagen Danke!

Gestern Abend hat das Citadel Music Festival mit dem Konzert der deutschen Rockpop-Band PUR seinen krönenden musikalischen Abschluss gefunden. Was am 04. Juni mit etwas Nieselregen und dem ausverkauften Konzert von Die Antwoord begann, endete am 28. August bei Sommer, Sonne und starker Hitze. Ein sehr leidlicher Sommer liegt nun quasi hinter uns, doch die Konzerte im Rahmen des Citadel Music Festivals waren alles andere als durchwachsen. Den kompletten Artikel gibt es HIER zu lesen.

 

Lionel Richie – Liebeskummer adé

Er ist 67 Jahre alt. Er ist lebenserfahren. Er ist der Soul schlechthin. All diese Eigen-schaften machen Lionel Richie, zu dem was er ist. Er hat Wieder-erkennungswert und verzaubert sein Publikum, ob jung oder alt, mit Songs die das Herz berühren. Die Show ist eigentlich recht simpel, der Master of Soul braucht keine großartige Effekthascherei auf der Bühne oder Video-botschaften auf der Leinwand. Das Einizige womit er arbeitet ist seine Stimme und die hat es noch gewaltig drauf. Er nimmt es lässig und gekonnt mit dem CMF auf.

 

PJ Harvey – Die melodische Missionarin

Die Musikerin PJ Harvey ließ keinen Zweifel an ihrer Ernsthaftigkeit, mit der sie das Publikum besingt, auf der riesigen Bühne des Citadel Music Festivals aufkommen. In ihrem sozial-kritischen Song „The Community of Hope” erzählt sie mit nostalgisch trällender Stimme von einem längst ausgeträumten amerikanischen Traum. Und die Masse unterstützt sie in diesem Glauben mit wiegenden Köpfen, erhobenen Händen und digitalen Aufnahmen in Form von Fotos und Videos. So auch die Band hinter und das Saxophon mit ihr. Alle wiegen sich in einer skrupellosen Welt dank kurzer Idylle.

Bauarbeiten an der Zitadelle!

Die BVG teilte mit, dass vom 20.06.2016 bis Oktober 2016 der Bahnsteig in Richtung Spandau saniert wird. „In dieser Zeit halten die Züge, die aus Richtung Rudow kommen, nicht am U-Bahnhof Zitadelle“. Alternativ kann man nach Altstadt Spandau fahren und dann zurücklaufen, die Entfernung bleibt die gleiche.

CYPRESS HILL erfinden die Nebelmaschine neu

In einem Interview mit der Münchener Zeitung vom Vortag äußert Frontmann Sen Dog zur Frage: “Was ist das Wichtigste, das Sie in dieser Zeit gelernt haben?” ganz klar folgendes: “Ich denke Professionalität, zum Beispiel was Live-Auftritte angeht. Man lernt außerdem den Respekt vor der Musik. Egal was du machst, du musst sie respektieren, aber du bekommst im Gegenzug viel von ihr zurück.” Und genau das haben sie bewiesen. Neben der Professionalität, scheint auch das Entertainment ein wichtiger Faktor für die drei Musiker, Sen Dog, B-Real und DJ Muggs, zu sein. 25 Jahre Hip Hop, welcher aus weißem Rauch, Herz und Seele gemacht ist, hätte man kaum besser zelebrieren können. Damit hat das Citadel Music Festival sich nun auch erfolgreich dem Genre Hip Hop bedient.

Citadel Music Festival startet mit DIE ANTWOORD die Saison

Grund der ausverkauften Zitadelle in Spandau waren Die Antwoord, die das Publikum entschlossen und enthusiastisch in ihren Bann gezogen haben. ”Aai aai aai, I am your butterfly, I need your protection, be my samurai” gibt wohl den besten Anlass, um ausgelassen zu tanzen und sich der Menge hinzugeben. Die beiden Künstler Watkin Tudor Jones alias Ninja und Andri du Toit alias Yolandi Visser beherrschen ihr Publikum bis in die letzten Reihen. Sowohl musikalisch, als auch choreographisch lassen sie all ihren Talenten freien Lauf. Ein Fest der Superlative, welches erst jetzt begonnen hat und noch viele Überraschungen mit sich bringen wird.