Faith No More Photo: Dustin Rabin

Faith No More

Datum: Samstag, 06. Juni 2015
Zeiten: 19:00


Die Gründerväter des Crossover live in Deutschland

Nach 18 langen Jahren haben die Wegbereiter des modernen Metal endlich wieder ein neues Album aufgenommen. Im Zuge der Veröffentlichung von „Sol Invictus“ auf dem bandeigenen Label Reclamation Recordings (Vertrieb: Ipecac Recordings) am 15. Mai 2015 kommen Faith No More im Rahmen ihrer Welttournee nach sechsjähriger Pause auch für vier Konzerte nach Deutschland. Faith No More spielen am 6. Juni 2015 in Berlin in der Zitadelle Spandau und am 23. Juni in Hamburg in der Sporthalle. Bereits angekündigt sind die Auftritte bei den beiden Rock-Festivals Der Ring – Grüne Hölle Rock am Nürburgring und Rockavaria in München vom 29. Mai. – 31. Mai. 2015. Tickets für die beiden Headline-Konzerte gibt es ab Freitag, den 20. Februar an den bekannten Vorverkaufsstellen, unter der bundesweiten Tickethotline 01806/999 000 555 (0,20 EUR/Verbindung aus dt. Festnetz/max. 0,60 EUR/Verbindung aus dt. Mobilfunknetz) oder im Internet unter www.myticket.de und www.ticketmaster.de. Bereits ab Mittwoch, den 18. Februar bieten die Ticketanbieter Myticket, Ticketmaster sowie CTS Eventim Presales an.

Faith No More gelten zu Recht als eine der einflussreichsten Rock-Bands ihrer Generation. Krist Novoselic von Nirvana nennt Faith No More als den wichtigsten Wegbereiter für Nirvana“ und Bands wie Metallica oder Anthrax haben Faith No More mehrmals als ihre Lieblingsband bezeichnet. Spätestens seit dem Erfolg von „The Real Thing“ aus dem Jahr1989 ist Mike Patton (Gesang), Billy Gould (Bass), Roddy Bottum (Keyboards), Mike Bordin (Schlagzeug) und Jim Martin (Gitarre) ein Platz in der Musikgeschichte sicher. Singles wie „Epic“ oder „Falling To Pieces“ bereiten dem Crossover und dem Grunge den Weg. Mit „Angel Dust“ (1992) und dem Welthit „Easy“ sind FNM endgültig an der Spitze angekommen, Touren mit Guns N´Roses und Metallica folgen. Mit „King For A Day… Fool For A Lifetime“ veröffentlichen sie eines der unterbewertetsten Alben der Neunziger, „Album Of The Year“ (1997) wird ihr Schwanengesang. Nach diversen Soloprojekten vereinigt sich das letzte Line-Up 2009 wieder, umjubelte Konzerte weltweit folgen. Mit der letztjährigen Vinyl-Single „Motherfucker“ und der kommenden Auskoppelung „Superhero“ gibt es erste Vorboten von „Sol Invictus“, das von Bassist Bill Gould produziert und in den eigenen Studios in Oakland aufgenommen wurde. Es ist ihr erstes Album seit 18 Jahren.